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DAS EMBLEM: FÜNF SYMBOLE ALS ZONTA-PHILOSOPHIE

Wer wir sind

Zonta Gründer
Gründungsmitglieder des ersten Zonta Clubs 1919


Weltweit bestehen in 63 Ländern über 1.200 Clubs mit mehr als 30.000 Mitgliedern. Wir legen Wert auf Vielfalt – die Mischung von Berufen, Talenten, Generationen und unterschiedlichen Sozialisationen. Zonta wurde 1919 in den USA als erste weibliche Service-Organisation gegründet. Der Name Zonta ist der Symbolsprache der Sioux Indianer entlehnt und bedeutet ehrenhaft handeln, vertrauenswürdig und integer sein. Die Gründerinnen wählten ihn als Anspruch an das eigene Handeln.


Unsere Geschichte: Eine Kurzchronologie

2012–2014
„ZONTA says NO“ ist die internationale Zonta-Kampagne gegen Gewalt gegen Frauen, die weltweit in den Zonta Clubs Aktivitäten ausgelöst hat zur Sichtbarmachung dieses Themas und zum Anstiften, der Gewalt gegen Frauen und Mädchen – auch häuslicher Gewalt – entgegenzutreten. Mit Filmen, Vorträgen zu den Fakten, politischen Initiativen, Benefizveranstaltungen und öffentlichem Auftreten hat sich ein Maß an Aufklärung und deutlicherer Wahrnehmung herauskristallisiert, das den Einsatz auch weiterhin lohnt.

2012–2014
Zonta beginnt ein neues Programm: „Edutainment“, das heißt Erziehung in Kombination mit Aktivierung über unternehmerisches und unterhaltendes Selbst-Tun im Rahmen des Einsatzes von Social Media, um der jungen Generation die Chancen eines anderen Umgangs und letzten Endes eines sozialen Wandels im Rollenverständnis nahe zu bringen, und dies durch eigene Einsicht und eigenes Handeln, das eher motivieren dürfte. Die Länder, an die sich dieses Programm richtet, sind Indien, Südafrika und Nicaragua.

2012
Lynn Waffenschmidt, geboren in Baden-Baden, Studium in Bayreuth, China und UK, wird Internationale Preisträgerin des Jane M. Klausman Award. Sie spricht auf der Convention in Turin und begeistert die Zuhörer.

2010–2012
Fortsetzung der Unterstützung des Staates und örtlicher Projekte zur Bekämpfung der Kinderehe, deren Folgen – der Geburtsfistel – man durch geeignete Operationen und Resozialisierung begegnen kann, dauerhaft wirksam ist nur Prävention und sozialer Wandel.

2010–2012
Vorsorge gegen HIV-Übetragung von Müttern auf ihre Kinder sowie Bekämpfung häuslicher Gewalt in Ruanda zusammen mit UNICEF. Das Projekt stützt sich auf die guten Erfolge von Zonta in Niger.

2010–2012
„Safe City Project“ in Guatemala und San Salvador. Ziel ist die Schaffung von Sicherheit für Frauen im öffentlichen Raum. Das Projekt wurde Vorbild für UN Women in Honduras.

2010
Auf den Virgin Islands wird der erste Club Ozeaniens gegründet.

2008–2010
Start des Projektes zur Eliminierung der „Obstretic Fistula“ (Geburtsfistel) in Liberia und Beendigung der Diskriminierung der betroffenen jungen Frauen.

2004
Schnelle Hilfe für Frauen in vom Tsunami betroffenen Dörfern.

2002
Die deutschen Clubs etablieren einen weiteren Musikpreis für Dirigentinnen.

2000–2004
Eliminierung von Tetanus bei Müttern und ihren neugeborenen Babys in Nepal. In der Zusammenarbeit mit den entsprechenden Regierungsstellen wurden durch die Impfaktion 100.000 Frauen erreicht und geschützt.

2000
Gemeinsam mit UNICEF setzt sich Zonta International gegen die Genitalverstümmelung von Mädchen und Frauen in Burkina Faso ein.

1998
Seit 1938 wurde Frauen aus 51 Ländern der „Amelia Earhart Fellowship Award“ verliehen. Drei deutsche Schülerinnen erhalten von Zonta International den Preis „Young Women in Public Affairs“ für besonderes ehrenamtliches Engagement.
Der „Jane M. Klausman Award“ wird erstmalig an Studentinnen der Wirtschaftwissenschaften verliehen.

1997
Die deutschen Zonta Clubs werden Mitglied beim Deutschen Frauenrat.

1996
UNIFEM erhält Unterstützung für Selbsthilfeprojekte für Frauen in ländlichen Entwicklungsregionen von Afrika, Asien und Südamerika.

1995
Start des internationalen Projektes „ZISVAW“ mit dem Ziel, Gewalt gegen Frauen und Kinder weltweit zu bekämpfen.

1993
Zonta International wird von UNIFEM für sein Engagement ausgezeichnet.

1992
Zum ersten Mal wird der „Young Women in Public Affairs Award“ vergeben, mit dem Schülerinnen für ehrenamtliches Engagement auszeichnet werden. In Leipzig wird der erste Club in den neuen Bundesländern gegründet.

1991
In Ungarn entsteht der erste Zonta Club in den ehemaligen Staaten des Ostblocks.

1987
Die deutschen Clubs hatten für einige Jahre die Unterstützung der Friedlandhilfe als nationales Service-Projekt gewählt. Etwa 100.000 DM wurden für die Ersthilfe deutscher Spätaussiedler bereitgestellt.

1986
Die Zusammenarbeit mit UNICEF „Brunnen für Sri Lanka“ verhalf innerhalb von vier Jahren zur Neuansiedlung von 350.00 Menschen in den dortigen Dürrezonen.
Zonta International erhält konsultativen Status bei UNIFEM, die Zusammenarbeit mit UNIFEM im internationalen Servicebereich beginnt.

1985
Die deutschen Zonta Clubs vergeben jetzt jährlich den Zonta Musikpreis im Rahmen des Bundeswettbewerbs beim Deutschen Musikrat.

1983
Zonta International erhält konsultativen Status im Europarat.

1976
In Wiesbaden findet zum ersten Mal außerhalb der USA eine „International Convention“ statt.

1975
Zonta International erhält konsultativen Status bei der ILO.

1974
Zonta International erhält konsultativen Status bei der UNESCO.

1972
Die Zusammenarbeit mit UNICEF auf dem internationalen Service-Sektor beginnt, und Zonta International erhält konsultativen Status bei UNICEF.

1970
Der erste afrikanische Zonta Club wird in Ghana gegründet.

1969
Es gibt in 33 Ländern 560 Clubs mit insgesamt 20.000 Mitgliedern.

1966
In Sydney wird der erste australische Club gegründet.

1963
Zonta International erhält beim Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC), dem für NGOs zuständigen Hauptorgan der UN, konsultativen Status. Das ist die Basis, konsultativen Status bei den zu ECOSOC gehörenden Spezial- und Sonderorganisationen zu erhalten.

1959
Die Zusammenarbeit mit den UN im internationalen Service-Bereich beginnt: Zonta Clubs aus aller Welt spenden für das Projekt „Aufbau des Anne-Frank-Dorfes“ in Wuppertal für staatenlose Ausländer.

1956
Der „Zonta-Fonds für ungarische Flüchtlinge des Volksaufstands von 1956“ ist der Start der internationalen Hilfsprojekte, zu denen alle Clubs mit Spenden beitragen.
Die Clubs beschließen, die Bemühungen ihrer Regierungen zur friedlichen Nutzung der Atomenergie zu unterstützen.

1952
Der erste asiatische Club wird in Manila, Philippinen gegründet.
Nach Hamburg erfolgt nun in München die erste Club-Gründung in der Bundesrepublik.

1945
Bei der Gründungsversammlung der Vereinten Nationen (UN) sind Mitglieder von Zonta International als Gäste einer nichtstaatlichen Organisation (NGO) dabei.

1944
Es wird der Beschluß verabschiedet, sich verstärkt für die Chancengleichheit der Frau im Berufsleben einzusetzen.

1938
Mit dem „Amelia Earhart Fellowship Award“ wird der erste internationale Förderpreis für begabte junge Frauen ins Leben gerufen: Jährlich erhalten Wissenschaftlerinnen Stipendien für Forschungsarbeiten im Bereich der Luft- und Raumfahrt.

1937
Der Hamburger Club muß sich offiziell auflösen, da internationale Organisationen in Deutschland nicht mehr erlaubt sind. Nach dem Krieg rekonstituiert sich der Club.

1935
Zonta International will den rechtlichen, politischen, wirtschaftlichen und beruflichen Status der Frau verbessern: Dieses Ziel gilt bis heute und hat oberste Priorität.

1931
"Zonta International will einen Beitrag zur gegenseitigen Toleranz und internationalen Verständigung leisten und so Friedensbemühungen unterstützen", heißt die Neuformulierung eines Ziels.
In Hamburg wird der erste deutsche Zonta Club gegründet.

1930
Der erste europäische Zonta Club wird in Wien gegründet.
Die Konföderation der Zonta Clubs wird in Zonta International umbenannt.

1928
Das Ziel, Mädchen und jungen Frauen zu einer besseren schulischen Ausbildung zu verhelfen, wird konkretisiert.
Chicago wird als ständiger, zentraler Hauptsitz gewählt.

1927
In Toronto/Kanada wird der erste Zonta Club außerhalb der USA gegründet. Insgesamt bestehen etwa 50 Clubs.

1922
Die erste Satzung tritt in Kraft. Sie enthält im wesentlichen die heute geltenden Ziele.

1919
Am 8. November wird die „Konförderation der Zonta Clubs“ in Buffalo/New York mit neun Clubs aus den US-Staaten Michigan, New York und Pennsylvania gegründet.
Es sind Frauen, die selbständig oder in verantwortlicher Funktion tätig sind. Ihr vorrangiges Ziel ist der Dienst am Nächsten.


Unser Emblem

r

Das Zonta-Zeichen setzt sich aus fünf Symbolen der Sioux-Indianer zusammen.

Licht
Sonnenstrahlen – ein plötzliches Aufleuchten: Inspiration.

Zusammenhalten
Sich zu einem bestimmten Zweck verbinden: durch Loyalität werden Individualisten zusammengehalten.

Gemeinsam Tragen
Ausdruck für Service, weltweite Freundschaft und Bemühen um Frieden.

Obhut/Schutz
Menschen erhalten Hilfe, Förderung und Unterstützung.

Integer und vertrauenswürdig
Anspruch an das eigene Handeln. Auch das Sioux-Wort „Zonta“ hat einen vergleichbaren Sinn.


Die Zonta-Farben Mahagoni und Gold sollen an die Gründungsphase erinnern:

Im Herbst 1919 kam es zu der Konföderation der ersten neun Zonta Clubs in Buffalo/ New York.

Entworfen wurde das Zeichen 1920 von der Künstlerin Helen Fuchs-Gundlach, einem Mitglied des Clubs in Buffalo.

 


TERMINE:


27.11.2018 Clubmeeting mit Gästen

Vortrag von Sabine Werth über die Geschichte der Berliner Tafel


11.12.2018 Weihnachtsfeier


29.1.2019 Clubmeeting mit Gästen

Vortrag von Dr. Pauline Puppel, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz: „Die Gesandtin“ über Frauen im auswärtigen Dienst seit dem 19. Jahrhundert.


26.2.2019 Clubmeeting mit Gästen

Vortrag von Prof. Dr. Claudia Müller-Birn, FU-Berlin zum Thema „Studentinnen in der Informatik“ und die Rolle der Entwicklerin in der Technologiegestaltung.


11.03.2019 100 Jahre Frauenwahlrecht

Vortrag von Helga Lukoschat, Geschäftsführerin von EAF Berlin, Novotel Fischerinsel, Veranstaltung der drei Berliner Zonta Clubs


05.04.2019 12. Benefizkonzert

in der St. Matthäuskirche, Kulturforum


Regelmäßiger Termin:
Clubmeeting am letzten Dienstag im Monat (außer Juli und Dezember). Weitere Vorträge sind in Planung. Bei Interesse an einer Teilnahme schreiben Sie uns bitte eine e-Mail.